INHALT

Durch eine missglückte Augen-OP ist Monika plötzlich erblindet. Während ihre Mutter
völlig verzweifelt ist und mit der Situation nicht zurechtkommt, fasst Monika nach dem
ersten Schock in einer Blindenschule wieder frischen Mut. Hier erfährt sie zum ersten
Mal die Unterstützung, nach der sie sich immer gesehnt hat. Sie hat sogar eine
Ausbildung als Physiotherapeutin in Aussicht. Doch ihre neue Unabhängigkeit schmeckt
nicht jedem, vor allem nicht ihrer Mutter..

Kommentar des Regisseurs
Monika ist ein Mensch der durch seine Behinderung lernt, sich seinen innersten Wünschen
und Bedürfnissen zu stellen. Das fasziniert mich an ihrer 
Figur. Dieses Phänomen haben wir
in der Recherche zu unserem Film immer wieder bei Betroffenen entdeckt. Ein Mensch, der
nicht aufgeben will, schon aus Prinzip nicht. Es geht ihm vielleicht sogar besser damit als
vorher. Diese Urkraft hat mich bei der Entwicklung des Films inspiriert und wird durch Rosalie
Thomass ganz beeindruckend umgesetzt.

Unser Film MONIKA behandelt zwei universelle Themen, die unser Leben unmittelbar betreffen.
Einerseits 
geht es um den Umgang mit einer Behinderung in der Gesellschaft. Andererseits
befreit 
sich ein Teenager aus den Zwängen seiner desolaten Mutter in einer „coming of Age“
Geschichte. Beide Themen verbinden
 sich für mich in der Erzählung auf eine harmonische Weise.
Sie bedingen sich in der Geschichte und liefern damit das Besondere in unserer Erzählung."

Christian Werner


Monika lernt